Aktuell

Aktuelles aus der Westschweiz findet man auf der >>> Uniterre-Webseite

22.05.2013 23:31:21 1000 von 23´000 Milchbauern können sich nicht irren!
  Das Resultat der Isopublic Studie bewegt die Gemüter. Bleibt zu hoffen, dass sie nicht zu schnell vergessen wird. Warum uns die aktuelle Berichterstattung in den Medien trotzdem Sorge bereitet, steht in unserem Newsletter rechts als pdf. 50 KB

21.05.2013 14:12:47 Schweizer Milchbauern ohne Zukunftsperspektiven
  Der Milchmarkt wurde in den letzten zehn Jahren radikal umgestellt: Zuerst wurde ein Käsefreihandel mit der EU eingeführt, danach die Milchkontingentierung aufgehoben. Diese "Milchmarktreform" ging vollumfänglich zu Lasten der Bauern - die milchbearbeitende Industrie hat indessen profitiert. Die Konsumenten merken von den gedrückten Preisen wenig.

Weil es sogar unter den Milchbauern ein paar Exponenten gibt, die öffentlich behaupten, die Reform sei in ihrem Sinne, wollte BIG-M wissen, was denn die grosse Masse der Betriebsleiter über ihre Zukunft denkt? Das Meinungsforschungsinstitut Isopublic führte im März 2013 eine telefonische Befragung bei 1000 Milchproduzenten durch. Die Resultate spiegeln die sehr schwierige Lage eins zu eins wieder.
>>> mehr dazu in unserer Medienmitteilung rechts als pdf
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19.05.2013 15:10:31 Der permanente Druck im Milchmarkt zeigt Folgen
  Jetzt wissen es endlich auch die allerletzten: Wegen sinkenden Mengen steigt im Juni der Milchpreis für die Bauern. Noch mehr wird er allerdings für die Konsumenten steigen, denn die Erfahrung lehrt uns, dass Milchpreisanhebungen immer auch dazu benutzt werden, um die eigenen Margen auszudehnen. Jedenfalls werden die Preisaufschläge im Laden ungleich höher ausfallen.

Ursache für den Rückgang der Milchmenge ist der seit Jahren anhaltende Druck auf den Milchpreis. Dieser Druck kommt vom Markt, sagt man uns. In Tat und Wahrheit wird dieser Druck aber ganz gezielt von den Grossverteilern ausgenutzt. >>> mehr darüber in unserem Newsletter rechts als pdf
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08.05.2013 08:42:55 Die Produzenten werden unten gehalten
  In der Schweiz, aber auch international ist Milch wieder sehr gesucht. Der Preis für Milchpulver ist förmlich explodiert. Die Bauern merken davon allerdings sehr wenig. Solange auf diese Art weitergewurstelt wird, fehlt den Milchwirtschaftsbetrieben eine verlässliche Perspektive. Investitionsentscheide werden verschoben. Die Auswirkungen dieser Ungewissheit werden in den Regionen mehr und mehr spürbar. Der Rückgang der Schweizerischen Milchwirtschaft ist kaum noch aufzuhalten.
>>> Mehr dazu in unserem Newsletter rechts als pdf
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21.04.2013 16:58:37 Gemolken werden wieder mal die Bauern!
  Morgen Montag, 22.April tagt die Delegiertenversammlung der BO-Milch. Die BOM, der Selbstbedienungsladen der Milchindustrie, hat letztes Jahr 34 Mill. Franken von uns Bauern einkassiert und trotzdem noch 7,5 Millionen Franken Schulden gemacht! Wir wissen auch schon, wer für diese Schulden aufkommen muss. Das sind  wieder genau dieselben, die schon bisher dafür sorgten, dass nur die Milchverarbeiter und die Milchhändler Gewinne schrieben: Wir Bauern. Wir werden gemolken bis der letzte Tropfen versiegt ist.
>>> mehr dazu und warum die BOM endlich ausgemistet werden muss, in unserem Newsletter rechts als pdf
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13.04.2013 16:37:38 Die zukünftige Aufgabe der Dachorganisation SMP
  Noch ist nicht klar, wann die Meinung der Basis zum Thema Neuausrichtung der SMP gefragt ist. Doch unsere Meinung steht bereits fest!
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01.04.2013 16:17:37 Vorwärts handeln! Auch wenn es nicht einfach ist!
  Bei den Bauern herrscht immer noch grosses Unverständnis über die Beschlüsse das Parlamentes zur AP 14/17. Niemand weiss, wie das in Zukunft funktionieren soll: Immer mehr Auflagen für die Produktion, immer weniger Einfluss am Markt, immer weniger Grenzschutz und immer mehr Konkurrenz?
Die vom Parlament gefällten Beschlüsse werden aber nicht nur für die Bauern Auswirkungen haben. Wenn die Milch zurückgeht kommen grosse Probleme auf die Verarbeiter zu: In den letzten zwei Monaten ist die Produktion von Magermilchpulver bereits um 40% und von Vollmilchpulver um 15% eingebrochen weil die Bauern ein paar Prozent weniger Milch geliefert haben, und das wird noch eine Weile so weiter gehen. Als erste Unternehmung wird es den spezialisierten Milchpulverhersteller Hochdorf treffen. Wenn weniger Milch produziert wird, werden die übergross konzipierten Pulveranlagen im Sommer stillstehen. Ob die Firma das überleben kann, werden wir sehen.

Das BLW, genauer die Abteilung Milchwirtschaft unter der Leitung von Jaques Chavaz, hat diese verhängnisvolle Entwicklung bis heute vorangetrieben und sämtliche Lösungsansätze zur Regelung des Milchmarktes aktiv verhindert.
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20.03.2013 22:08:06 Uns bleibt nicht einmal mehr die Steinschleuder...
  Nun hat der Nationalrat die Milchbauern also noch ganz entwaffnet. Er hat erfolgreich verhindert, dass im Milchgeschäft Milchkaufverträge obligatorisch werden. Damit hat er uns auch noch die Steinschleuder weggenommen, so dass wir inskünftig im Kampf mit den grossen Milchabnehmern nur noch mit blossen Händen dastehen. Wir haben nur noch die Wahl zu liefern oder nicht, alles andere bestimmt der Abnehmer für uns.
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09.03.2013 11:02:07 Ist die SMP Reform bereits beerdigt?
  Nachdem das SMP Führungsduo Gfeller/Rösti zurückgetreten sind, und klar aufgezeigt hat, dass eine Bereinigung der Interessensvertretung im Vorstand unumgänglich ist, ist in dieser Sache seither gar nichts gelaufen. Es ist verdächtig ruhig.
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23.02.2013 11:16:45 Wehret den Sesselklebern!
  Erinnert ihr Euch noch daran, als der SMP aus der BOM ausgetreten ist? Damals riefen unsere Vertreter lautstark: Jetzt muss sich die BOM reformieren, und zwar gründlich, sonst treten wir alle auch aus! Das Resultat war ein Mini-Mikro-Reförmchen, in dem ein einziger Halb-Satz in den Statuten geändert wurde. Alle unsere Vertreter blieben in der BOM sitzen. Alles blieb beim Alten. Diese "Reform" war ein Lehrstück. Beim SMP sieht es leider ganz danach aus, als würde sich exakt dasselbe Spielchen wiederholen.
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BIG-M, die Bäuerliche Interessen-Gruppe für Marktkampf