Aktuell

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05.03.2010 12:46:16 Paris: 2000 Milcherzeuger aus Frankreich, Deutschland, Belgien und der Schweiz waren in Paris, BIG-M war dabei
  Die Milcherzeuger des EMB haben sich am 1. März bei der Internationalen Agrarausstellung (SIA) in Paris versammelt, um für ein neues System der Milchmarktgestaltung einzutreten. Als Beerdigungszug zogen die Bäuerinnen und Bauern durch die Hallen der Messe, begleitet von den vollen Tönen der Kuhglocken machten sie viel Eindruck auf die anwesenden Verbraucher und Erzeuger. Im Rahmen einer Konferenz konnte der Kabinettsdirektor des Agrarministers, Herr Pascal Viné, sowie zahlreiche Journalisten erfahren, wie schlecht es um die Milchpreise und damit die Milchbetriebe bestellt ist und welche einfachen und guten Lösungen die Milcherzeuger anzubieten haben.
  >>> Schweizer in Paris bei Youtube  
       
     

27.02.2010 15:47:25 Aufruf für schnell Entschlossene
  Am kommenden Montag wird in Paris der Salon Internationale de l´agriculture SIA eröffnet. Es ist die grösste Landwirtschaftsausstellung in Europa: Über 1000 Tiere, sämtliche Kuhrassen und eine gigantische Ausstellung landwirtschaftlicher Produkte werden zu sehen sein.

Die französischen Milchbauernorganisationen APLI und OPL haben an diesem Montag auf 15.00 Uhr eine internationale Milchbauernversammlung mit Delegationen aus vielen Ländern angesagt. Das Thema: Stopp der sinnlosen Überschussproduktion. Der Milchmarkt braucht eine Mengensteuerung!

BIG-M wurde angefragt, ob wir aus der Schweiz mit einer Delegation teilnehmen können. Deshalb hat BIG-M eine Treichlergruppe aus Einsiedeln organisiert. Wir werden zusammen mit weiteren Interessierten mit einem Car nach Paris fahren. Den Car mit 46 Plätzen bezahlt BIG-M. Es hat noch einige Plätze frei. Deshalb hier unser Aufruf für schnell Entschlossene: Wer will uns nach Paris begleiten? Zahlreiche Studierende werden uns als Übersetzer zur Seite stehen.

Der Car fährt am Sonntagabend um 22.00 Uhr beim Bahnhof Einsiedeln ab. Wer zusteigen will, trifft sich um 22.00 Uhr beim Restaurant Neubühl in Wädenswil ZH. Entlang der Route nach Basel sind weitere Einsteigeorte möglich. Bitte meldet Euch so rasch als möglich an. Wenn der Car voll ist, ist er voll!

Die Rückfahrt ist in der Nacht auf Dienstag, so dass alle spätestens am Dienstag morgen um 6.00 Uhr wieder zuhause sind.

Anmeldung an Werner Locher, Telefon 079 737 11 64
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19.02.2010 09:36:50 Der europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss ist für eine mengenregulierende Milchmarktgestaltung
  Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) hat eine Pressemitteilung verschickt, in der steht: „Lebensmittel im Allgemeinen und Milch im Besonderen sind zu wichtig für das Wohlergehen der Bürger, als dass man sie der Launenhaftigkeit eines freien, unregulierten Marktes überlassen könnte.“
>>> mehr dazu im EMB-Newsletter rechts als pdf
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18.02.2010 15:05:10 Und wieder müssen diejenigen bluten, die die Überschüsse nicht verursacht haben
  Nun hat also der Bundesrat beschlossen: In den Monaten Februar, März und April wird jedem Produzenten ein Rappen pro Liter für die Entsorgung des Butterberges vom Milchgeld abgezogen. Den Butterberg verdanken wir all jenen Organisationen, welche das freie Drauflosmelken als Religion der Zukunft beschlossen haben. Unter dieser Butterentsorgung leiden ungerechterweise alle vernünftigen Produzenten in der Schweiz, aber nicht nur sie: Die Butterentsorgung wird im Ausland erfolgen, und zwar zu einem Preis, zu dem auch die dortigen Milchproduzenten nicht produzieren können. Diese Überschussproduktion ist ein Unsinn auf der ganzen Linie.

Und es kommt noch dicker! Ab dem 1. Mai wird die Butterentsorgung offiziell alleinig durch die Verarbeiter besorgt werden müssen. Das heisst, sie müssen die Entsorgung auch bezahlen. Das ist aber bloss eine sprachliche Finesse, denn jedem Milchbauern ist klar, dass die Verarbeiter das Geld mit einer Preissenkung wieder bei uns holen werden. Bleiben wir Produzenten ewig die Sklaven der Industrie?
>>> Mehr zum Thema in unserem Newsletter, rechts als pdf
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07.02.2010 17:31:26 BIG-M Newsletter zu den Beschlüssen der Branchenorganisation Milch BOM
  BIG-M war immer bereit der BOM eine Chance zu geben. Allerdings haben wir von Anfang an Bedenken geäussert, dass das Gebilde in dieser Zusammensetzung und mit diesen Statuten nicht in der Lage ist, Lösungen zu beschliessen. Trotzdem hofften wir, dass die BOM an der Januarsitzung wenigstens den Richtpreis um einen symbolischen Rappen anheben würde, wenn auch nur um die Bauern ruhig zu stellen. Aber nicht einmal zu einem solchen taktischen Schritt konnte sich die Milchindustrie zusammenraufen. Wir kennen die Beschlüsse nun im Detail, es wurde in der Zwischenzweit ja auch sehr viel darüber geschrieben. Wenn man das Geschehene analysiert, stossen einem ein paar Dinge besonders sauer auf.
>>> Mehr dazu in unserem Newsletter, rechts als pdf
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03.02.2010 07:33:31 BDM: Butterpreissenkung nicht überraschend
  Der Bundesverband deutscher Milchviehhalter, BDM, fordert erneut mengenwirksame Maßnahmen. In Deutschland haben die Discounter den Preis für deutsche Markenbutter (250 g) um 20 Cent von 99 Cent auf 79 Cent gesenkt. Die relativ kurze Vertragslaufzeit bis Ende Februar deutet darauf hin, dass die Handelsketten auch weiterhin mit einer für sie vorteilhaften Marktsituation rechnen.
>>> mehr dazu im Presseinfo des BDM rechts als pdf
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30.01.2010 07:56:51 Branchenorganisation Milch, ein handlungsunfähiges Konstrukt!
  Mit den unverständlichen Entscheiden, den Milchpreis nicht zu erhöhen und die Menge nicht absatzgerecht zu begrenzen, hat die Branchenorganisation Milch, die BOM, die schlimmsten Befürchtungen von BIG-M bestätigt oder gar noch übertroffen. Während international der Milchpreis massiv angestiegen ist, wird dieser in der Schweiz von den Verarbeitern diktiert und künstlich tief gehalten.
(mehr dazu in unserer Pressemitteilung nebenan als pdf)
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26.01.2010 08:43:09 BIG-M Newsletter 25.1.2010
  In der Branchenorganisation BOM steht am 28. Januar die nächste Verhandlungsrunde an. Die Dezemberrunde hat überdeutlich gezeigt, dass wenig Grund zur Hoffnung besteht, dass die Produzenten in diesem Gremium ihre Interessen einbringen können. Wir sind gespannt, ob es diesmal wenigstens gelingt, eine wirksame Milchmengenkürzung zu beschliessen. Denn die Butterberge wachsen von Woche zu Woche munter weiter.....
>>> Mehr dazu in unserem Newsletter rechts als pdf
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15.01.2010 20:44:21 European Milk Board und Entwicklungsverbände fordern faire Rahmenbedingungen im Milchhandel
  Das European Milk Board (EMB), Oxfam und die UN-Millenniumkampagne fordern faire Milchpreise und ein Ende des Milchdumpings, um Milchbauern in Deutschland, Europa und in den armen Ländern vor dem Ruin zu bewahren. Die geringe Verhandlungsmacht der Milchbauern in einem Marktumfeld mit vielen Überschüssen, erlaube den Milchbauern hierzulande und im Süden nicht, den Molkereien und den Supermarktketten auf Augenhöhe zu begegnen und ihre Interessen als gleichberechtigte Akteure zu vertreten. 578 KB

11.01.2010 12:06:19 EMB fordert mehr Tempo und mehr Transparenz im EU-Milchmarkt
  Am, Dienstag, 12.1.210 trifft die EU High Level Group sich erneut in Brüssel. Bei dieser Gelegenheit werden Vertreter von Drittländern zu Wort kommen und beschreiben, in welcher Form die Milchmärkte in ihren Ländern gestaltet werden. Es sollen Neuseeland, Australien, USA und die Schweiz vertreten sein. Es scheinen jedoch keine Repräsentanten aus Ländern mit einem funktionierenden Supply Management, das teure Überschüsse vermeiden hilft, eingeladen zu sein.
„Unseren Informationen zu Folge sind weder Kanada noch ein südliches Milcherzeugerland wie Indien vertreten. Diese könnten jedoch auf Grund ihrer Erfahrungen einen wertvollen Beitrag zur Diskussion einer zukünftigen Gestaltung des Milchmarktes in Europa leisten“, so Sieta van Keimpema, Vize-Präsidentin des European Milk Boards (EMB). So haben Länder des Südens sehr negative Erfahrungen mit EU subventionierten Importen machen müssen, während der kanadische Milchmarkt seit Jahren eine große Stabilität bezüglich Verbraucher- und Erzeugerpreisen vorweisen kann.
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BIG-M, die Bäuerliche Interessen-Gruppe für Marktkampf